Über mich und meine Arbeit.
Seit über zehn Jahren fotografiere ich hochrangige Konferenzen und Fachveranstaltungen – vom Bundesumweltministerium über das Auswärtige Amt bis zum Berliner Senat für Soziales. Ich habe international führende Wissenschaftler:innen, Minister:innen und Entscheidungsträger:innen in den Momenten begleitet, die eine Veranstaltung ausmachen: ein prägnantes Statement, ein Gespräch am Rande, ein konzentrierter Blick vor dem Auftritt.
Die gleiche Aufmerksamkeit gilt den leiseren Geschichten – in Werkstätten und kleinen Betrieben, bei Menschen mit echter Passion für ihr Handwerk. Ob eine Geigenbauerin bei der Arbeit, ein Metallkünstler in seinem Atelier oder ein nachhaltiges Architekturbüro, das mit Holzbau neue Wege geht: ich will zeigen, was einen Menschen, ein Handwerk oder ein Unternehmen im Kern ausmacht – und die Liebe zum Detail, die sich oft erst auf den zweiten Blick zeigt.
Mich interessiert Fotografie, die einen Sinn hat – die Inhalte transportiert, statt sie zu inszenieren. Themen wie Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und Wissenschaft treiben mich nicht nur beruflich um, sondern auch persönlich: Ehrlichkeit, Fairness und ein klares Eintreten gegen Ausgrenzung und Diskriminierung sind mir wichtig – im Beruf wie privat, auch als Familienvater, der diese Werte weitergeben möchte.
Am Ende geht es mir immer um das eine, stimmige Bild – den Moment, in dem Licht, Bildaufbau und Situation zusammenkommen. Dafür braucht es Geduld, ein geschultes Auge und die Ruhe, präsent zu sein, ohne in den Vordergrund zu treten.
